Der unsichtbare Kampf mit Depressionen den jeder Betroffene täglich kämpft. Wer kennt das auch? #depression #depressionenbekämpfen #depressionhelp #kämpferherz #kampfgegendepression #kampfgegendepressionen https://www.instagram.com/reel/C8UAl67sqcn/?igsh=a2U0Z2RpZ2prNnhj
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Ein Hund bei Depressionen?
Können Hunde dabei helfen Depressionen zu lindern? https://www.instagram.com/reel/C8lrqj7M51Y/?igsh=dGY0cTg1cWMzcWdi
Versteckte Depression
Manchmal können sich Depressionen ganz gut verstecken. #depression #vorurteile #depressionenbekämpfen #angst #psychischegesundheit #fatigue #depressionen #erfahrungsbericht #depressionkills https://www.instagram.com/reel/C7zAFBlscq1/?igsh=ZnZnMmw0bm1xZmM=
Depression ist … #depression #psychischegesundheit #selbstliebe #depre…
Mentales Training bei Depressionen
Vorurteile bei Depressionen
Wie wird Wut sichtbar…
Warum verletze ich mich selbst? Diese Frage habe ich mir häufig gestellt aber erst heute die Antwort bekommen…
Es geht darum die Wut und den Schmerz sichtbar zu machen, damit man sich am nächsten Tag sicher sein kann, dass dieses Gefühl wirklich da war!
Nach langer Zeit ohne Gefühle platzte all der gesammelte Schmerz aus mir heraus. Ich konnte es kaum fassen und wusste ich muss Spuren hinterlassen um zu beweisen, dass sie wirklich da waren. Ich wollte nicht wie noch vor zwei Jahren ein Skalpell benutzen, weil die Spuren von damals einfach zu langlebig und auch zunehmend gefährlich wurden. Ich wollte auch nicht das mein Partner sie entdecken würde…. Ich biss mir in die Unterarme, grub meine Nägel in die Selbigen, nahm einen Holzspieß und stach in meine von Narben gezierten Unterarme… es tat gut. Die Tränen flossen und es fühlte sich „wirklich“ an.
Ich hoffe die Spuren erinnern mich morgen daran, dass das alles wirklich passiert ist… und tragen ein Stück von meiner Wut in den nächsten Tag um den Mut zu haben meine Realität zu ändern, so dass ich in der Zukunft weniger Gründe habe werde um wütend zu sein!
Entwurzelt oder Zuhause nur auf Besuch
Da saß ich nun tränenüberströmt in einem Krankenzimmer auf einer psychiatrischen Station. Dies sollte der Ort werden an dem ich in die tiefen meiner dunklen Seele vordringen sollte und zugleich der Ort, wo ich das erste mal das Gefühl von Familie und Zusammengehörigkeitsgefühl erfahren sollte und so die schönste Zeit meines Lebens haben sollte.
Nach 7 Monaten war ich an dem Punkt nie mehr nach Hause zu wollen weil ich hier Zuhause war. Und Zuhause nur zu Besuch…bei meinem Mann, meinen beiden Jungs, zu dem Zeitpunkt 3 und 5 Jahre alt.
Gleichzeitig hatte ich dieses schreckliche Gefühl eine ganz besonders schlechte Mutter zu sein. Es nagte an mir, zerfrass mich unaufhaltsam…es ging mir immer schlechter- ein Teufelskreis!
Dieses Gefühl verfolgt mich bis heute…jede Minute in der die Kinder bei meinem mittlerweile Ex-Mann sind oder ich sie später aus dem Hort abhole, oft selbst wenn sie nur nebenan in ihren Zimmern sind.Ich bin eine schlechte Mutter. Ich bin nicht bei Ihnen. Ich bin Schuld an der Gesammtsituation.
Letztens sagte ich voller Überzeugung den Satz „aber ich bin keine schlechte Mutter“ zu meiner Therapeutin. Noch während ich den Satz aussprach stockte mir wortwörtlich der Atem, weil ich selbst nicht glauben konnte was ich da gerade sagte…
Einmal verrückt und zurück oder wie ich anfing meine Gefühle zu verlieren…
Es fing ganz plötzlich an. Ich musste immer wieder an meine Beerdigung denken und daran, wie sie alle da sitzen würden. Ich wollte nicht dass sie traurig sind und es mir vorzustellen fühlte sich an als ob ich gleich explodieren müsste um dieses Gefühl nicht mehr ertragen zu müssen.
Ich begann diesen Tag zu planen…meine Liebsten sollten jeder einen Song als Abschiedsgeschenk bekommen der inhaltlich zu unserer Vergangenheit passte. Ich habe diese Playlist noch immer auf meinem Telefon. Und mir läuft ein Schauer über den Rücken wenn ich nur daran denke…
Mir wurde nach einigen Tagen klar dass irgendetwas nicht stimmen konnte. Diese Gedanken waren doch nicht normal …ohne Hilfe komme ich hier nicht raus – zumindest nicht lebendig. Und ich sollte Hilfe bekommen – und startete eine Reise an „Orte“ die finsterer nicht sein könnten.
„Therapie bedeutet dahin zu gehen wo es weh tut“
Ich hoffe dieser Blog hilft mir zu verarbeiten was in den letzten Jahren nach diesen ersten merkwürdigen Gedanken alles passiert ist, mich neu zu sortieren und zu lernen positiv in die Zukunft zu kucken (was definitiv sehr tages, -stunden oder minutenabhängig sein kann 😉)
Zudem möchte ich andere Menschen ermutigen, offener mit psychischen Erkrankungen umzugehen 😊 es ist wirklich an der Zeit 💪