Einmal verrückt und zurück oder wie ich anfing meine Gefühle zu verlieren…

Es fing ganz plötzlich an. Ich musste immer wieder an meine Beerdigung denken und daran, wie sie alle da sitzen würden. Ich wollte nicht dass sie traurig sind und es mir vorzustellen fühlte sich an als ob ich gleich explodieren müsste um dieses Gefühl nicht mehr ertragen zu müssen.

Ich begann diesen Tag zu planen…meine Liebsten sollten jeder einen Song als Abschiedsgeschenk bekommen der inhaltlich zu unserer Vergangenheit passte. Ich habe diese Playlist noch immer auf meinem Telefon. Und mir läuft ein Schauer über den Rücken wenn ich nur daran denke…

Mir wurde nach einigen Tagen klar dass irgendetwas nicht stimmen konnte. Diese Gedanken waren doch nicht normal …ohne Hilfe komme ich hier nicht raus – zumindest nicht lebendig. Und ich sollte Hilfe bekommen – und startete eine Reise an „Orte“ die finsterer nicht sein könnten.

„Therapie bedeutet dahin zu gehen wo es weh tut“

Ich hoffe dieser Blog hilft mir zu verarbeiten was in den letzten Jahren nach diesen ersten merkwürdigen Gedanken alles passiert ist, mich neu zu sortieren und zu lernen positiv in die Zukunft zu kucken (was definitiv sehr tages, -stunden oder minutenabhängig sein kann 😉)

Zudem möchte ich andere Menschen ermutigen, offener mit psychischen Erkrankungen umzugehen 😊 es ist wirklich an der Zeit 💪

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